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Am 27. Oktober 2017 veröffentlicht von Erwin Völkening

Am 30. August dieses Jahres bin ich zusammen mit einem Kommilitonen nach Havanna geflogen. Die Hauptstadt der Karibikinsel Kuba liegt im Nordwesten des Landes und ist bekannt für ihr tropisches Klima, für Rum, Zigarren und elegante Autos.

Von Juni bis November in dieser Weltregion allerdings Hurrikan-Saison, was uns aber natürlich nicht davon abgehalten hat, in den Flieger zu steigen.

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Die erste Woche unseres Urlaubs war auch alles in Ordnung. Tag für Tag haben wir uns von unserer privaten Unterkunft in der Altstadt Havannas aufgemacht, um Land und Leute kennenzulernen, die Stadt zu erkunden oder kubanische Köstlichkeiten auszuprobieren.

Am nächsten Tag war es dann soweit: Hurrikan Irma erreichte Kuba und zog entlang der Nordküste in unsere Richtung. Auf seinem Weg über das kubanische Festland zerstörte der Sturm Gebäude und Infrastruktur, schwächte sich glücklicherweise aber auch langsam ein wenig ab. Währenddessen gingen wir in Havanna ein letztes Mal durch die Straßen, um zu sehen, wie sich die Bewohner vorbereiteten.

Alle Geschäfte und Restaurants waren verschlossen und mit Gittern oder Brettern gesichert. Die Straßen wurden von Schutt und Müll geräumt, immer wieder wehten erste heftige Orkanböen durch die Straßen.
Gegen Abend wurde der Sturm dann immer stärker und auch wir blieben ab Sonnenuntergang zuhause. Es begann heftig zu regnen und in einer App, die ich auf meinem Handy installiert habe, konnte ich sehen, dass der Luftdruck rapide immer weiter abfiel.

Immer mal wieder sind wir zur Haustür gegangen und haben uns gemeinsam mit unseren Nachbarn das Getöse auf der Straße angeguckt. Es war schon ein besonderer Anblick, zu sehen, wie brachiale Winde durch eine komplett dunkle Stadt ziehen, einzig beleuchtet von gelegentlich aufzuckenden Taschenlampen in der Ferne.

Als schließlich der Luftdruck laut meiner App wieder zu steigen begann, was darauf hinwies, dass der Sturm sich langsam wieder von uns entfernte, entschieden wir, dass wir uns endlich schlafen legen könnten, ohne einen Zusammensturz des Hauses über uns befürchten zu müssen.

Völlig erschöpft von den Strapazen dieser Nacht machten wir uns dann am Morgen des nächsten Tages auf ins Zentrum von Havanna, um uns das Ausmaß

der Zerstörung anzusehen. Außerdem wollten wir, wenn möglich, einen aktiven WLAN-Hotspot finden, um unseren Familien und unseren Freunden zu kontaktieren. Und wir wollten natürlich die Nachrichten lesen. In unserer kleinen Wohnung hatten wir nach wie vor keinen Strom, weshalb unsere einzige Beleuchtung im fensterlosen Badezimmer aus einer Kerze bestand.

Draußen in der Stadt waren die Auswirkungen des Sturms nicht zu übersehen. Schutt und Geröll lagen auf den Straßen und überall säumten entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste den Weg. Die Absperrung einer Baustelle vor dem Capitol, dem einstigen Regierungssitz, war komplett über die Straße geweht.

Im Zentrum mussten wir feststellen, dass zwar die großen Hotels (die einzigen Gebäude in unserer Umgebung mit ausreichender Notstromversorgung) noch Strom hatten, aber weder das Internet funktionierte, noch Bargeld verfügbar war. Immer noch waren sämtliche Lokalitäten geschlossen und als wir uns in Richtung Küste aufmachten, zeigte sich auch sehr schnell der Grund für die fortdauernde Stromabschaltung: Elf Meter hohe Wellen hatten die Stadt in der Nacht mindestens fünf Häuserblocks weit ins Landesinnere überschwemmt. Sowieso wurde die Küste noch deutlich härter vom Sturm getroffen, als die etwa zwei Kilometer davon entfernte Altstadt, wo wir gewohnt haben.

Bäume und Laternenpfähle waren wie Streichhölzer abgeknickt, einen Baukran hatte die Wucht des Sturms komplett abgebrochen. Auf den überfluteten Straßen fuhren die Menschen teilweise mit Schlauchbooten umher, um ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Der Durchgang zur Küste selbst wurde von Polizisten aus Sicherheitsgründen versperrt. Nach einigem Suchen gelang es mir aber, hinter die Sicherheitszone zu gelangen.

Dort stellte ich fest, dass die Küstenstraße ebenfalls unter Wasser stand. Immer noch peitschten hohe Wellen gegen die Kaimauer und jedes Mal drückte das Wasser hohe Fontänen durch die Gullys nach oben.

Ein Stückchen weiter an der Küstenstraße hatte sich eine Gruppe Schaulustiger um einen Kran versammelt, der einen blauen Truck aus einem Loch zog, das sich unter der Straße aufgetan und den Wagen verschluckt hatte. Offenbar hatten die Wassermassen den Boden

unter dem Asphalt ausgehöhlt und die Straße so tief absinken lassen.
Der Abend dieses Tages war für uns persönlich noch unangenehmer als der des Hurrikans. Denn noch immer gab es keine Elektrizität, da die Leitungen, die im Wasser lagen, die Menschen auf den Straßen hätten töten können und die Hitze wurde ohne funktionierende Klimaanlage unerträglich.. Wir stellten uns darauf ein, wohlmöglich bis zu unserem Rückflug ohne Strom leben zu müssen, was uns nicht gerade begeisterte.

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Am nächsten Tag saßen wir, von der Hitze völlig erschöpft, in unserer Wohnung, als urplötzlich der Kühlschrank wieder zu brummen begann und das Licht anging. Der Strom war wieder da!Von da ab beruhigte sich die Situation allmählich und der gewohnte Alltag kehrte wieder in Havanna ein. Wir mussten uns zwar

ein wenig Sorgen um unseren Rückflug zwei Tage später machen, da der nächste Hurrikan bereits im Anmarsch war, aber glücklicherweise wurden wir diesmal nicht getroffen. Insgesamt war der Hurrikan gar nicht so negativ für uns, sondern mehr ein Abenteuer.

Am letzten Tag dann – am Flughafen – mussten wir erfahren, dass die Auswirkungen des Hurrikans doch deutlich ernster waren, als gedacht. Wir trafen dort die beiden deutschen Touristen aus der Vorwoche wieder und erfuhren, dass deren Flüge bereits zweimal

gestrichen worden waren und dass der neue Flug zudem elf Stunden Verspätung hatte, die sie am Flughafen abwarten mussten. Außerdem stellte sich heraus, dass es alleine in Havanna sieben Todesopfer gegeben hatte. Andere Touristen erzählten, wie sie am Strand von Varadero, einem beliebten Badeort an der Nordküste Kubas, mehrfach miterleben mussten, wie Leichen aus dem Wasser gezogen wurden.

Zudem stellten wir fest, dass die Tatsache, dass wir zwar keinen Strom, aber dafür Gas und Wasser hatten, keine Selbstverständlichkeit war. So hatten die anderen Touristen während der 48 Stunden Stromausfall weder Leitungswasser noch Gas.

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Nachdem unser Flug (wegen eines Sturms…) dann auch eineinhalb Stunden Verspätung hatte, waren wir froh, uns mit einem der ersten regulären Flüge

nach Hurrikan Irma wieder in Richtung Europa aufmachen zu können.

Die umfangreichen und aktuellen Informationen rund um Hurrikans verdanken wir der Arbeit von Meteorologen, die Sturmwarnungen herausgeben und versuchen, die Route eines Hurrikans vorherzusagen.

Wer sich für Physik, Mathematik oder ähnliche Bereiche interessiert, kann sich ja einmal anschauen, ob ein Meteorologie-Studium nicht vielleicht interessant wäre. Meteorologen arbeiten nicht nur mit spektakulären Computermodellen und hochmodernen Mess-Systemen, sondern helfen auch, Menschenleben zu retten.

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